Unsere Lösung
Patient

Mindpax entwickelt ein System, das den Lernprozess im Umgang mit psychiatrischen Erkrankungen beschleunigen kann. Dies wird ermöglicht, indem es umfassende Informationen über Aktivität, Schlaf, Stimmung und externe Ereignisse, die den Gesundheitszustand beeinflussen können, dargestellt.

Durch eine angemessene Darstellung dieser Information ist ein besseres Verständnis des Krankheitsverlaufs für den Patienten, seine Angehörigen und sogar für seinen Psychiater möglich. Es werden Faktoren sichtbar gemacht, die die Krankheit beeinflussen.

Aufgrund der langfristigen Aufzeichnung des Krankheitsverlaufs kann der Psychiater einen umfassenderen Überblick über den Verlauf der Krankheit und die Auswirkungen von Medikamentenveränderungen erhalten. Dadurch kann er wirksame Therapien für seine Patienten finden.

Aktivitätsarmband

Der Aktivitätssensor ist ein Teil eines kleinen, leichten, wasserdichten Armbandes mit einer Batterie, die bis zu 6 Monate ohne Aufladen hält. Die Daten werden über Bluetooth an die App Mindpax.me übertragen. Von der mobilen Anwendung werden die Daten über eine Internetverbindung an eine sichere Datenbank für Aktivitäts- und Schlafklassifizierung gesendet. Gebündelt werden dann die Informationen im Hauptbildschirm in Schaubildern in der App und auf dem Webportal des Benutzers angezeigt. Wir bieten auch ein alternatives Übertragungsgerät anstelle eines Handys an.

Mobile Anwendung

Die mobile Anwendung funktioniert als Datenübertragungssystem und als Quelle für andere unterstützende Daten (Stimmungsfragebogen, Medikation, wichtige Lebensereignisse). Die Daten werden dann in einer Form angezeigt, die ein besseres Management der Krankheit ermöglicht. Teil der mobilen Anwendung sind auch Lehrmaterialien, die nützliche Informationen über die Krankheit liefern.

Web-Portal

Das Mindpax Webportal bietet eine detailliertere Ansicht als die mobile Anwendung. Es kann auch als Ersatz für die mobile Anwendung beim Ausfüllen der Stimmungsfragebögen durch den Benutzer und seine Angehörigen dienen.





Mit einer schweren psychische Erkrankung diagnostiziert zu werden, bedeutet, den Arzt einige Mal im Jahr für einen Routinetermin aufsuchen. Der Fokus des Gesprächs liegt auf den Fragen: “Wie ist es Ihnen in den letzten 2-3 Monaten ergangen? Irgendetwas Besonderes?"

Wie viel können Sie Ihrem Arzt aus der Erinnerung heraus mitteilen, damit er Ihre Behandlung tatsächlich anpassen kann?

Daher beruht die Entscheidung des Arztes darauf, gezielt nachzufragen, und auf der Fähigkeit des Patienten, seine Symptomatik genau beschreiben können.

Bei dieser Kommunikation kommt es regelmäßig zu Unklarheiten. In der Folge erlebt der Patient im Durchschnitt alle 2 Jahre einen Rückfall von einer bipolaren Störung oder Schizophrenie. Häufig führt er zu einem längeren Krankenhausaufenthalt.